Die Wahlverwandschaften
Die Wahlverwandtschaften, Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Die Erstausgabe erschien 1809. Erstmals erwähnt werden Die Wahlverwandtschaften von Goethe am 11. April 1808 in einem Tagebucheintrag. Ende Juli desselben Jahres hatte er eine Fassung mit 18 Kapiteln fertiggestellt. Diese blieb allerdings bis April des nächsten Jahres unbearbeitet. Am 9. Oktober 1809 lag schließlich der gesamte Roman, zwei Teile mit je 18 Kapiteln, fertig gedruckt vor.Der Roman ist ein typischer Vertreter der Weimarer Klassik. Goethe greift ein gesellschaftliches Thema auf und verbindet es mit einem naturwissenschaftlichen Gleichnis. Die gesellschaftlichen Zwänge von Sitte und Norm werden den individuellen Empfindungen und Neigungen gegenübergestellt.
|
Die wunderlichen Nachbarskinder
Novelle aus Die Wahlverwandtschaften (1809).
|
Egmont
Egmont ist ein Trauerspiel von Johann Wolfgang von Goethe. Es wurde 1775 begonnen und war 1788 im Druck.Egmont spielt in der Stadt Brüssel während des Aufstands der Niederländer gegen die spanische Herrschaft. Teile des niederländischen Adels verbünden sich mit den Protestanten, um die religiöse und politische Unterdrückung durch die Spanier zu beenden. Die Person des „Helden“ Egmont entstand nach dem Vorbild des tatsächlichen Lamoral Graf von Egmond, auf den Goethe bei seinen Studien über die Geschichte der Niederlande stieß. Der literarische Egmont hat mit seinem historischen Vorbild allerdings nur wenig gemeinsam.
|
Eine Gespenstergeschichte
|
Faust
|
Ferdinands Schuld und Wandlung
Erzählung aus Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten (1795)
|
Götter, Helden und Wieland
|
Götz von Berlichingen
|
Hermann und Dorothea
"Hermann und Dorothea", 1796/97 entstanden und 1798 publiziert, ist eine «idyllisch-epische» Dichtung in Hexametern, deren neun Gesänge nach den Musen benannt sind. Die Handlung spielt in einem rechtsrheinischen Städtchen und schildert einen Flüchtlingszug aus Frankreich im Gefolge der Revolutionswirren. Ideologisch setzt sich Goethe darin mit der Französischen Revolution auseinander. Die Handlung spielt unter den Honoratioren des Ortes — dem begüterten Wirtsehepaar zum Goldenen Löwen, dem Apotheker und Pfarrer — und hat zum Mittelpunkt die Brautwahl. Hermann, der Sohn der Wirtsleute, und das Flüchtlingsmädchen, die ebenso schöne wie tüchtige und mutige Dorothea, werden ein Paar. Im 19. Jahrhundert wurde die Dichtung überaus hoch geschätzt, weil sie bürgerliche Lebensvorstellungen und Geschlechterstereotypien, nicht ohne Ironie von Seiten des Erzählers, in klassischer Form gestaltet.
|
Iphigenie auf Tauris
Johann Wolfgang Goethe schrieb im Jahr 1786 sein Bühnenstück Iphigenie auf Tauris nach der Vorlage von Euripides’ Iphigenie bei den Taurern. Das zunächst in Prosa angelegte Werk wurde von ihm dann in Verse umgeformt.
|
La cena, pittura in muro di Giotto
|
Nicht zu weit
Erzählung aus Wilhelm Meisters Wanderjahre (1829).
|
Novelle
Novelle ist eine Prosaerzählung von Johann Wolfgang von Goethe. Am 23. März 1797 als Epos Die Jagd konzipiert, wurde der Stoff erst im Oktober 1826 und im Januar/Februar 1827 wieder aufgegriffen, in der Prosaform neu geschrieben, Anfang 1828 corrigirt und ajustirt und lag im Frühjahr 1828 im Druck vor.
|
Proserpina
Ein Monodrama.
|
Reineke Fuchs
Reineke Fuchs ist ein Epos in zwölf Gesängen von Johann Wolfgang Goethe. 1793 entstanden, lag es im Mai 1794 im Erstdruck vor.Goethe wählte — durchaus im Wettstreit mit dem darin erfolgreichen Johann Heinrich Voß — als Versform durchgehend den Hexameter. Er gab dem Werk stark spöttische, mitunter boshafte Züge; sein Epos kann durchaus auch als Kritik des höfischen Lebens gelesen werden, das er gut kannte.
|
Sankt Joseph der Zweite
Erzählung aus Wilhelm Meisters Wanderjahre. (Geschrieben 1807/08).
|
Sankt-Rochus-Fest zu Bingen
Goethes Erlebnisse auf dem Sankt-Rochus-Fest zu Bingen. am 16. August des Jahres 1814 und sein späterer Bericht über dieses Volksfest.
|
Satyros oder Der vergötterte Waldteufel
|
Stella
Stella ist ein Trauerspiel in fünf Akten von Johann Wolfgang von Goethe. In den Jahren 1803 bis 1805 aus der Erstfassung von 1775 hervorgegangen, kam das Stück am 15. Januar 1806 in Weimar zur Uraufführung. Der Druck lag 1816 vor.
|
Torquato Tasso
Torquato Tasso ist ein Schauspiel in fünf Aufzügen von Johann Wolfgang von Goethe, das als Protagonisten den Dichter Torquato Tasso in den Mittelpunkt der Handlung stellt. Zwischen dem 30. März 1780 und dem 31. Juli 1789 entstanden, lag das Werk im Februar 1790 im Druck vor und wurde am 16. Februar 1807 in Weimar uraufgeführt.
|